Warum du als Virtuelle Assistenz eine Zielgruppe definieren solltest

Zielgruppe definieren Virtuelle Assistenz

Startest du gerade mit dem Aufbau deines eigenen Business als Virtuelle Assistenz? Stehst du noch ganz am Anfang deiner Karriere als erfolgreicher Virtueller Assistent oder Virtuelle Assistentin? Einer der ersten und sehr wichtigen Schritte ist es, dass du deine Zielgruppe definierst.

Nur mit einer klar definierten Zielgruppe kannst du dein Angebot konkret auf die Bedürfnisse und Wünsche deiner potenziellen Kunden ausrichten und erfolgreiches Marketing betreiben. Die Zielgruppe ist Dreh- und Angelpunkt deiner Marketingstrategie. Ohne eine definierte Zielgruppe kannst du kein zielgerichtetes Marketing betreiben. Du weißt nicht, was du auf deiner Facebook-Seite posten sollst, du hast keine Ahnung über was du bloggen kannst, du kannst kein anständiges Angebot definieren und du weißt nicht mal, ob dein Kunde dich sieht.

Dein Ziel ist, dass aus einem potentiellen Kunden, der bisher noch nichts von dir gehört hat, ein Interessent wird, der dich kennt und weiß, was du anbietest.

Was ist eine Zielgruppe?

Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert den Begriff Zielgruppe folgendermaßen:

Gesamtheit aller effektiven oder potenziellen Personen, die mit einer bestimmten Marketingaktivität angesprochen werden sollen.

Zielgruppe hat demnach immer etwas mit deinem Marketing und deinem Angebot zu tun. Du musst einfach wissen, an wen sich dein Angebot und deine Dienstleistung richtet und wie du es dieser Gruppe an potentiellen Kunden sichtbar machst.

Du fragst dich jetzt sicher, warum du unbedingt einen Wunschkunden – so kann man die Zielgruppe auch nennen – definieren sollst. Dir stellt sich sicher die Frage, warum du nicht einfach jeden Menschen ansprechen kannst.

Deine Zielgruppe definieren – warum?

Kennst du diese Gemischtwarenhändler, die einfach alles anbieten? Da gibt es Dekoartikel direkt neben Autoputzmittel und Snacks. Wie ist dein Gedanke, wenn du solch einen Gemischtwarenladen betrittst? Denkst du da auch an billig und Ramsch? Würdest du in solch einem Laden einkaufen, wenn du qualitativ hochwertige Produkte möchtest? Oder würdest du in solch einem Fall lieber ein Fachgeschäft aufsuchen wo du im besten Fall dort noch eine kompetente Beratung erhältst?

Das ist das Problem, wenn du keine Zielgruppe definierst und alles für jeden anbietest. Potentielle Kunden werden dir nicht glauben, dass du für deren spezielles Problem die Lösung hast oder die Lösung bist. Lies hierzu auch meinen Beitrag „Warum dir eine Spezialisierung als Virtuelle Assistenz mehr bringt als ein Bauchladen“.

Im folgenden zeige ich dir die konkreten Probleme, die auftauchen, wenn du keine Zielgruppe bzw. keinen Wunschkunden definierst.

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Fehlende Zielgruppe: kein (gut zahlender) Zielkunde

Es gibt viele Virtuelle Assistenten, die fast jeden Job annehmen. Gerade am Anfang wenn das Geld knapp ist und man noch keinen festen Kundenstamm aufgebaut hat, geht das nicht anders. Da habe ich auch absolutes Verständnis dafür. Jedoch ist es als grundsätzliche Strategie ein fataler unternehmerischer Fehler für dein VA-Business. Du solltest dich auf eine bestimmte Zielgruppe spezialisieren, denn Spezialisten werden auch besser bezahlt. Oftmals ist auch die fehlende Spezialisierung eines der Probleme bei der Neukundengewinnung. Wenn deine Mitstreiter auch alles für jeden anbieten, bekommt meist das günstigste Angebot den Zuschlag.

Fehlende Zielgruppe: kein Kanal für dein Marketing

Du gewinnst einen Kunden meist dort, wo sich dein potentieller Kunde aufhält. Und genau dort musst du sichtbar sein. Aber nur wenn du weißt, wer dein potentieller Kunde ist und wo er sich aufhält, kannst du mit ihm in direkten oder indirekten Kontakt treten. Nur dann weißt du, welche Medien er konsumiert, in welchen Facebook-Gruppen er sich aufhält oder welche Messen er besucht. Dies sind Möglichkeiten um auf dich aufmerksam zu machen.

Fehlende Zielgruppe: kein Kundenproblem

Der Fokus auf eine Zielgruppe hat auch noch einen anderen wichtigen Benefit für dich: du bekommst ein Gefühl dafür, was das Problem deiner Zielgruppe ist. Und wenn du das Problem deines Kunden kennst, dann kannst du auch die Lösung dafür bieten. Eine Dienstleistung oder ein Produkt muss immer einen bestimmten Bedarf decken. Das eigene Angebot kannst du aber nur dann definieren, wenn du auch den Bedarf kennst. Natürlich kannst du deine Services als Virtuelle Assistenz niederschreiben und dein Angebot definieren, aber was bringt es dir, wenn keiner deinen Service braucht? Demnach musst du bestimmen, wessen Problem dein Angebot löst bzw. wessen Bedarf dein Angebot deckt. Und dafür musst du deinen Kunden kennen.

Fehlende Zielgruppe: keine gemeinsamen Werte

Um mit einem Kunden langfristig erfolgreich zusammenzuarbeiten sollte man sich vertrauen und ähnlich ticken. Das bedeutet, dass gleiche Wertvorstellungen dazu beitragen, dass man auf Augenhöhe miteinander arbeitet. Und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe trägt dazu bei, dass man wertschätzend miteinander umgeht, dass man Spaß bei der Arbeit hat und langfristig gemeinsam erfolgreich ist. Auch für die Bezahlung ist Wertschätzung ein wichtiger Faktor, denn eine fehlende Wertschätzung führt meist zu einer zu geringen Bezahlung. Deshalb ist es wichtig, dass du deinen Wunschkunden gut kennst und weißt, welche Werte ihm wichtig sind und ob ihr eine gemeinsame Basis habt.

Es gibt sicherlich noch weitere Gründe, die für eine Zielgruppendefinition sprechen, doch dies sind für dich erst einmal die wichtigsten. Jedes Unternehmen – egal wie groß – definiert seine Zielgruppe. Es gibt also überhaupt keinen Grund, dass du es nicht machst. Lies hierzu auch meinen Beitrag „Fünf Fehler bei der Gründung eines VA-Business“. 

Hast du deine Zielgruppe schon definiert? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren mit mir und der VA-Community.

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1 Antwort zu “Warum du als Virtuelle Assistenz eine Zielgruppe definieren solltest”

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