Warum du als Virtuelle Assistenz eine Facebook-Seite brauchst

Facebook Seite Virtuelle Assistenz

Als Virtuelle Assistenz musst du für potentielle Kunden präsent sein. Du brauchst die Sichtbarkeit, damit deine Kunden dich einfacher finden können. Da die Virtuelle Assistenz ein Beruf ist, der Dank Digitalisierung immer beliebter wird, solltest du auch auf vielen digitalen Wegen erreichbar sein. Dazu zählt auch Social Media. Wenn wir von Social Media sprechen, steht an erster Stelle Facebook. Warum du als Virtuelle Assistenz eine Facebook-Seite brauchst und wie du eine Fanpage erfolgreich betreibst, erfährst du in diesem Beitrag.

5 Gründe, die für eine Facebook-Seite sprechen

Facebook ist dein Dreh- und Angelpunkt, wenn es um dein Business als Virtuelle Assistenz geht. Selbst wenn du kein Social Media Management als Virtuelle Assistenz anbietest, wirst du recht häufig auf der Social Media Plattform sein. Hier sind 5 Gründe, warum du eine Facebook-Seite brauchst:

1. Gewerbliche Nutzung

Laut den Facebook Nutzungsbedingungen ist die gewerbliche Nutzung von Facebook über das private Profil nicht erlaubt. Wenn du die Facebook Dienste für dein Unternehmen nutzen möchtest, kannst du das nur über deine Unternehmensseite tun. Mehr dazu erfährst du hier in den Nutzungsbedingungen von Facebook.

2. Werbeanzeigen

Falls du bezahlte Werbeanzeigen auf Facebook schalten möchtest, dann geht das ebenfalls nur über eine Unternehmensseite. Über dein privates Profil kannst du keine Werbeanzeigen schalten. Da die Reichweite von Seiten allerdings immer weiter sinkt, spielt die bezahlte Werbeanzeige eine immer größere Rolle.

3. Referenz

Deine eigene erfolgreiche Facebook-Seite kannst du als Referenz vorweisen, insbesondere wenn du Social Media Management als Service anbietest. Mit einer erfolgreichen Unternehmensseite kannst du zeigen, was du in Puncto Postings, Interaktionen mit Followern und Kreativität drauf hast. Ausserdem hast du auf deiner Facebook-Seite die Möglichkeit Bewertungen von Kunden zu sammeln und diese als Referenz bei Bewerbungen anzugeben.

4. Erreichbarkeit

Über deine Facebook-Seite können dich potentielle Kunden direkt erreichen. Sie können dir eine Nachricht über den Messenger schicken oder einfach unter einem deiner Beiträge kommentieren. Eine Facebook-Seite stellt somit den direkten Draht zu Kunden dar. Du musst keine E-Mail-Adresse einrichten und bist daher einfach und unkompliziert erreichbar.

5. Präsenz und Sichtbarkeit

Nachdem du eine Facebook-Seite erstellt hast musst du natürlich auch kontinuierlich etwas posten. Über regelmäßige Postings können dich deine Kunden näher kennenlernen, mehr über dich erfahren und bauen dadurch Vertrauen zu dir auf. Nutze die vielen Möglichkeiten um interessante Beiträge zu posten, von denen deine Follower sogar etwas lernen können oder einen anderen Mehrwert erhalten. Durch regelmäßiges Posten bleibst du immer sichtbar und präsent.

Tipps für deine erfolgreiche Facebook-Seite

Es wäre jammerschade, wenn du viel Zeit in deine Facebook-Seite investierst und keiner deine Beiträge sieht. Du kannst es selbst beeinflussen, ob deine Seite viele Follower bekommt und deine Follower mit deiner Seite interagieren. Dazu gibt dir Facebook verschiedene Werkzeuge an die Hand, die du unbedingt nutzen solltest.

Zielgruppe definieren

Bevor du wild und unstrukturiert Beiträge postest oder teilst, solltest du als allererstes eine Zielgruppe definieren. Wer soll deine Beiträge sehen und liken? Wen willst du erreichen? Richten sich deine Inhalte nur an potentielle Kunden oder auch an Freunde und Kollegen? Erst wenn du deine Zielgruppe definiert hast, kannst du überlegen, was du posten sollst. Ohne eine Zielgruppe wirst du in deinen Postings keinen roten Faden finden.

Relevante Inhalte posten

Nachdem du deine Zielgruppe definiert hast, kannst du damit beginnen Inhalte zu posten. Achte dabei darauf, dass deine Postings auch relevant für deine Zielgruppe sind. Hast du beispielsweise festgelegt, dass du größtenteils für potentielle Kunden postest, solltest du auch nur Inhalte posten, die deine potentiellen Kunden interessieren. Dazu zählen Inhalte, aus denen deine Kunden etwas zur Zusammenarbeit mit dir lernen können. Auch Beiträge, die dich bei deiner täglichen Arbeit zeigen, sind relevant für deine Kunden. Letztendlich ist es dir überlassen, was du auf deiner Facebook-Seite postest. Ich empfehle dir jedoch, dich selbst vor dem Posten zu fragen: „Ist das interessant für meine Zielgruppe?“.

Fragen stellen

Mit Beiträgen und Posts auf der eigenen Facebook-Seite wollen wir auch immer erreichen, dass unsere Follower mit uns interagieren. Wir möchten sie dazu animieren, unsere Beiträge zu kommentieren, zu liken oder zu teilen. Kommentare erreichst du am einfachsten, indem du deinen Followern fragen stellst. Versuche in deine Postings immer Fragen einzubauen, aber bitte auf eine subtile Art um Kommentare. Hier brauchst du ein entsprechendes Fingerspitzengefühl, damit deine Follower merken, dass du wirklich an ihrem Kommentar interessiert bist und die Frage nicht nur wegen der Interaktion stellst.
Mit den Antworten deiner Follower kannst du auch deine Zielgruppe besser kennenlernen und herausfinden, was sie interessiert, welche Herausforderungen sie haben oder welche Fragen sie sich stellen.

Kommentare und Reaktionen beantworten

Gehen wir mal davon aus, dass deine Follower fleißig mit dir interagieren und deine Beiträge kommentieren. Jetzt ist es wichtig, dass du zügig auf Kommentare reagierst. Versuche in den Kommentarbereichen unter deinen Beiträgen eine Unterhaltung mit deinen Fans zu starten. Reagiere auf Kommentare und stelle ihnen weitere Fragen oder versuche anderweitig, sie in ein Gespräch zu „verwickeln“. Jeder weitere Kommentar sorgt dafür, dass dein Beitrag mehr Reichweite erlangt.

Unterschiedliche Beitragsarten nutzen

Facebook gibt dir die Möglichkeit, verschiedene Beitragsarten zu verwenden. Du kannst Fotos, Videos und Textbeiträge posten. Darüberhinaus gibt es die Möglichkeit, per Live-Stream ein Video auf deiner Facebook-Seite zu posten. Erstelle Umfragen, poste Gifs oder teile Beiträge in einer Story. So sorgst du für eine Abwechslung in deinen Beiträgen und sorgst damit auch dafür, dass deine Reichweite stabil bleibt. Facebook bevorzugt es offensichtlich, wenn man die unterschiedlichen Beitragsarten nutzt. Ausserdem sorgt jede Beitragsart für unterschiedliche Interaktionen durch deine Follower.

Storytelling

Fällt es dir auch auf, dass der Begriff „Storytelling“ im Moment extrem gehypt wird? Überall sieht und hört man, dass man Storytelling machen muss. Doch was ist damit überhaupt gemeint? Storytelling ist im Grunde genommen das Erzählen von Geschichten. Social Media Beiträge, die wie kleine Geschichten aufgebaut sind, erzielen im Moment größte Aufmerksamkeit, werden mit einer großen Reichweite belohnt und bekommen besondere Interaktion von Followern. Wir alle lieben Geschichten. Schon als kleine Kinder wurden uns Gute-Nacht-Geschichten erzählt oder vorgelesen.
Wenn du Beiträge auf deiner Facebook-Seite postest, versuche immer Mal wieder Geschichten rund um deine Message zu erzählen. Hattest du ein besonderes Erlebnis oder eine spannende Erfahrung? Erzähle es deinen Followern. Deine Geschichten kannst du mit einem eindrucksvollen Foto ergänzen und schon hast du einen 1A Facebook-Beitrag.

Beiträge planen

Über das Creator Studio deiner Facebook-Fanpage kannst du Beiträge nicht nur posten, sondern auch vorplanen. Das spart dir unheimlich viel Zeit und du kannst dafür sorgen, dass auch während deiner Abwesenheit Beiträge automatisch gepostet werden. Der Facebook Algorithmus hat es nämlich nicht gern, wenn du über längere Zeit Lücken beim Posten hast. Falls du z.B. aufgrund eines bevorstehenden Urlaubs keine Beiträge postest, wird sich das negativ auf deine Reichweite auswirken. Dies verhinderst du, indem du Beiträge vorplanst und diese auf deiner Seite gepostet werden, selbst wenn du gar nicht online bist.

Messen, analysieren und optimieren

Der letzte Tipps dreht sich um Zahlen. Du solltest deine Zahlen immer im Blick haben. Dazu nutzt du den Bereich „Insights“ deiner Facebook-Seite. Poste und plane deine Beiträge immer nur zu Zeiten, zu denen deine Follower online sind. Messe, welche Beitragsarten die meisten Interaktionen erzielt haben und baue auf diesen Ergebnissen auf. Welche Themen erreichen viele Likes, welche Videos werden am meisten angeschaut und welche Posts gehen in der Masse unter? Nur wenn du deine Zahlen kennst, kannst du erfolgreiche Beiträge posten.

Fazit zur Facebook-Seite

Eine Facebook-Seite zu betreiben macht nicht nur Spaß, sie sorgt im Idealfall dafür, dass aus Fans Kunden werden. Ich empfehle jeder und jedem Virtuellen Assistenten eine Facebook-Seite zu betreiben. Allerdings muss dir klar sein, dass nur das reine Erstellen einer Facebook-Seite nicht genügt. Du musst deine Seite auch mit interessanten Beiträgen schmücken und deinen Followern einen Anreiz bieten, deine Seite zu abonnieren. Ansonsten hast du nur eine weitere Facebook-Leiche kreiert und das wäre doch bei den vielen Vorteilen, die eine Facebook-Seite bietet, sehr schade.

Warum du als Virtuelle Assistenz eine Facebook-Seite brauchst

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