Fünf Fehler bei der Gründung eines VA-Business

Erfolgreich als Virtuelle Assistenz Fehler vermeiden

Fast jeder Gründer und jede Gründerin macht beim Start in die Selbständigkeit Fehler. Auch wir virtuellen Assistenten und Assistentinnen sind nicht davor gefeit, Fehler zu begehen.

Bei meiner Gründung unterliefen mir ziemlich viele Fehler, die mich Zeit, Nerven und letztendlich auch Geld gekostet haben. Doch ich bin dankbar für meine Learnings daraus. Denn in diesem Beitrag verrate dir die fünf schlimmsten Fehler, die du bei der Gründung deines VA-Business machen kannst.

Fehler #1: Du kennst deine Zielgruppe nicht!

Wenn du deine Zielgruppe noch nicht definiert hast, bringt das ziemlich viele Probleme mit sich mit. Du wirst deinen Kunden schlicht und einfach nicht erreichen. Weil du nicht weißt, wo er sich befindet (online, offline, Google, Facebook, Instagram, Xing, LinkedIn??), welches Problem er hat (und du somit lösen kannst) und welche Werte er hat (und welche sich mit deinen Werten überschneiden). Außerdem kannst du keine Werbung für dich machen wenn du deine Zielgruppe nicht kennst. Denn du weißt ja nicht, wo die Werbung sichtbar sein soll und was deine Werbemaßnahmen überhaupt enthalten sollen. Kenne also deine Zielgruppe!

Fehler #2: Du bist nicht sichtbar!

Viele VAs gehen bei der Gründung so vor: sie erstellen eine Website, eine Facebook-Seite und legen sich evtl. noch ein Profil bei Xing oder LinkedIn an und sind dann total überrascht, warum sie nach Wochen oder gar Monaten immernoch keine Kunden haben. Ganz einfach: weil sie nicht sichtbar sind. Du kannst diesen Fehler ganz einfach umgehen, indem du a) Fehler Nr. 1 (Zielgruppe nicht kennen) vermeidest und b) aktiv sichtbar wirst. Kennst du deine Zielgruppe, dann musst du dich ihr auch zeigen. Beteilige dich in Facebook-Gruppen, falle (positiv) auf, glänze mit Professionalität, helfe anderen, zeige dich in Gesprächen, gehe auf Messen, empfehle andere aus deinem Kontakt, netzwerke, schreibe Artikel oder Blogbeiträge, werde Interviewgast in Podcast, teile Content von Leuten, denen du folgst oder zu denen du „heraufschaust“. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten für die Sichtbarkeit.

Fehler #3: Du bietest einen Bauchladen

Auch dieser Fehler hat teilweise seinen Ursprung bei Fehler Nr. 1 (Zielgruppe nicht kennen), basiert aber auch auf der Tatsache, dass du evtl. kein spezielle Fachkompetenz hast oder dich fachlich nicht von der Masse abgrenzen kannst. Versuche wann immer es dir möglich ist, ein Spezialangebot zu entwickeln. Backoffice, Recherche und Transkription kann fast jeder, das bedarf keiner speziellen Qualifikation (oder kann von jeder Person, die mit einem PC umgehen kann, schnell erlernt werden). Aber wieviele virtuelle Assistenten kennst du, die Grafikdesign, Landingpages, Podcastservice, Onlinekurse oder Online-Marketing anbieten können? Hört sich doch gleich viel hochpreisiger und spezieller an, oder? Ein Satz, den du in diesem Zusammenhang immer wieder hören wirst – auch von mir: Positioniere dich!

Fehler #4: Du hast keine Marke definiert

Sind wir mal ehrlich: ähneln sich nicht alle virtuellen Assistenten irgendwie? Auf fast allen Facebook-Seiten sieht man ein Foto mit einer Tastatur im Header, die Dienstleistungsangebote sind vergleichbar, Websites weichen kaum voneinander ab und die Texte wiederholen sich auch ständig. Hier musst du ansetzen und eine unverwechselbare Personenmarke aufbauen – Stichwort: Personal Branding! Nur so schaffst du es, aus der Masse herauszustechen, deine Stärken und Talente in den Vordergrund zu stellen und sorgst dafür, dass deine Person mit deiner Expertise in Verbindung gebracht wird.

Fehler #5: Deine Preise sind zu niedrig

Ein Fehler, der vermutlich aus Fehler Nr. 1, 2, 3 und 4 resultiert: du bist zu günstig! Wenn du deine Dienstleistung zu billig anbietest, dann verkaufst du dich und deine Leistung unter Wert. Deine Kunden könnten bei zu günstigen Preisen deine Professionalität anzweifeln. Wie denkst du selbst darüber, wenn du ein Produkt siehst, das viel zu billig ist? Da kommen doch auch bei dir Zweifel auf, oder? Außerdem machst du mit viel zu günstigen Preisen den Markt und die Preise deiner Kollegen kaputt. Und weißt du was das Schlimmste an zu günstigen Preisen ist? Ganz einfach: du verdienst nichts und kannst dir deine Selbständigkeit nicht leisten.
Hier kannst du lernen, wie du deinen wirtschaftlichen Stundensatz als Virtuelle Assistenz kalkulierst*. 

Zugegeben, all diese Fehler habe ich selbst begangen.

Aber zurückblickend finde ich das nicht mehr so schlimm. Für mich waren es einfach nur Learnings, die ich dir jetzt weitergeben kann.

Ich möchte, dass du bei der Gründung deines VA-Business keine unnötigen Fehler machst, schneller an dein Ziel kommst, deine Positionierung findest und die Preise bekommst, die du verdienst! Daher biete ich dir auf meiner Website alle Informationen rund um das VA-Business, die ich seit Beginn meiner Selbständigkeit gesammelt habe.

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